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Wie werde ich in KI-Suchen gefunden? ChatGPT, Google AI Overviews, Perplexity, Copilot

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KI-generiertes Bild: Laptop mit einem KI-Chat, der eine Quelle hervorhebtKI-generiertes Bild

In KI-Suchen werden Sie gefunden, wenn die Suchsysteme Ihre Seiten lesen dürfen, sie im Index haben und darin eine brauchbare Antwort finden.

  • Für Googles KI-Übersichten (AI Overviews) und den KI-Modus (AI Mode) gibt es nach Googles eigener Aussage keine zusätzlichen Anforderungen und keine Spezialoptimierung, auch keine llms.txt.
  • ChatGPT braucht Zugriff für den OAI-SearchBot.
  • Perplexity braucht Zugriff für den PerplexityBot.
  • Microsoft Copilot holt seine Webinhalte aus dem Bing-Suchdienst.

Alles Weitere ist gute Suchmaschinenoptimierung: klare Antworten, eigene Erfahrung, Belege und ein erkennbarer Autor.

Stand: 15.10.2026, nach den offiziellen Hilfeseiten der Anbieter (Quellen am Ende). Eigene Ableitungen kennzeichnen wir.

Checkliste: So prüfen Sie Ihren Stand

  • Ihre wichtigen Seiten sind bei Google indexiert und dürfen mit Snippet erscheinen (kein noindex, kein nosnippet aus Versehen).
  • Die robots.txt sperrt weder Googlebot noch Bingbot, OAI-SearchBot oder PerplexityBot.
  • Hosting, CDN und Firewall lassen diese Crawler durch; eine Sperre dort wirkt wie eine Sperre in der robots.txt.
  • Ihre Website ist in der Google Search Console und in den Bing Webmaster Tools bestätigt.
  • In den Einstellungen der Search Console ist Ihre Website für die generativen KI-Funktionen der Google-Suche nicht ausgeschlossen.
  • Google-Unternehmensprofil und, bei Shops, Merchant Center sind aktuell; für Bing gilt dasselbe für Bing Places.
  • Strukturierte Daten stimmen mit dem sichtbaren Text überein, etwa Preis und Verfügbarkeit.
  • Wichtige Seiten beginnen mit einer direkten Antwort und nennen Autor, Datum und Quellen.

Ohne Checkliste geht es mit unserem KI-Check: Ihren Stand kostenlos messen.

Die Crawler im Überblick

Name in der robots.txtAnbieterWofür
GooglebotGoogleGoogle-Suche einschließlich AI Overviews und AI Mode
Google-ExtendedGoogleTraining und Nutzung durch Gemini; kein Einfluss auf die Aufnahme in die Google-Suche
BingbotMicrosoftBing-Index, aus dem Copilot schöpft
OAI-SearchBotOpenAIChatGPT-Suche
GPTBotOpenAITraining von OpenAI-Modellen
PerplexityBotPerplexitySuchergebnisse in Perplexity, kein Training

Eine Falle, auf die wir bei jeder Prüfung achten: Bekommt ein Crawler in der robots.txt einen eigenen Abschnitt, gelten für ihn nur dessen Regeln; Microsoft beschreibt das ausdrücklich für Bingbot. Sperren für Warenkorb, Kundenkonto und Suche müssen dort also wiederholt werden.

Google: AI Overviews und AI Mode

Google stellt in seinem Leitfaden zur KI-Suche klar: Diese Funktionen beruhen auf den Ranking- und Qualitätssystemen der normalen Suche. Eine Seite muss indexiert sein und mit Snippet erscheinen dürfen; weitere technische Anforderungen gibt es nicht. Garantiert ist die Aufnahme auch dann nicht.

Im Abschnitt über Mythen zählt Google auf, was Sie nicht brauchen:

  • Keine llms.txt und keine anderen KI-Dateien. Die Google-Suche nutzt solche Dateien nicht; sie schaden der Sichtbarkeit nicht und helfen ihr nicht. Für andere Dienste dürfen Sie sie behalten.
  • Kein Zerlegen in Häppchen. Inhalte müssen nicht in kleine Stücke zerteilt werden, und es gibt keine ideale Seitenlänge.
  • Kein Schreiben „für die KI“. Ein besonderer Schreibstil für KI-Suchen ist nicht nötig.
  • Keine gekauften Erwähnungen. Unechte Nennungen im Netz bringen laut Google weniger, als man denkt.
  • Kein spezielles Schema-Markup. Strukturierte Daten sind für KI-Suchen nicht nötig; für Rich Results empfiehlt Google sie weiterhin.

Was stattdessen zählt, nennt Google ebenfalls: Inhalte, die über Allgemeinwissen hinausgehen, aus eigener Erfahrung entstehen und einen eigenen Blickwinkel haben. Ein Erfahrungsbericht aus erster Hand ist Googles Beispiel dafür. Für Händler und lokale Unternehmen verweist Google auf Merchant Center und das Google-Unternehmensprofil, weil Produkt- und Firmenangaben auch in KI-Antworten auftauchen können.

Steuerung und Bericht in der Search Console

In der Search Console gibt es unter den Einstellungen eine Steuerung für die generativen KI-Funktionen der Suche. Jede Website ist standardmäßig einbezogen. Wer sich ausschließt, bekommt aus AI Overviews, AI Mode und Discover-KI keine Impressionen und Besuche mehr; das Ranking in der normalen Suche bleibt laut Google unberührt.

Der Eintrag Google-Extended in der robots.txt ist dafür nicht der richtige Schalter: Er betrifft das Training und die Nutzung durch Gemini und hat laut Google keinen Einfluss auf die Aufnahme in die Google-Suche.

Messen können Sie mit dem Bericht „Generative AI performance“ der Search Console: Impressionen aus AI Overviews und AI Mode je Seite, Land und Gerät, laut Google seit dem 31.08.2026 für alle Websites mit genügend Impressionen.

ChatGPT-Suche: OAI-SearchBot zulassen

OpenAI trennt seine Crawler nach Zweck:

  • Für die Suche zählt der OAI-SearchBot. Websites, die ihn ausschließen, erscheinen nach OpenAI nicht in den Antworten der ChatGPT-Suche, höchstens noch als einfacher Link.
  • Der GPTBot sammelt Inhalte, die für das Training von OpenAIs Modellen genutzt werden können. Jede Einstellung wirkt für sich: Sie können GPTBot sperren und trotzdem in der ChatGPT-Suche erscheinen.
  • ChatGPT-User ruft Seiten nur auf, wenn ein Nutzer danach fragt; OpenAI schreibt, dass für diese Aufrufe die robots.txt nicht immer gilt und dass dieser Zugriff nicht über die Aufnahme in die Suche entscheidet.

Damit eine Website überhaupt in Frage kommt, soll sie den OAI-SearchBot zulassen und Hosting oder CDN die veröffentlichten IP-Adressen von OpenAI durchlassen. Eine bestimmte Platzierung sichert OpenAI nicht zu. Eine Änderung an der robots.txt kann laut OpenAI rund 24 Stunden brauchen, bis sie für die Suche wirkt.

Laut OpenAI arbeitet ChatGPT für manche Anfragen mit anderen Suchanbietern zusammen und nennt dazu die Datenschutzhinweise von Microsoft und Shopify. Unsere Ableitung: Ein sauberer Bing-Eintrag schadet auch für ChatGPT nicht, wichtiger bleibt aber der OAI-SearchBot.

Perplexity: PerplexityBot zulassen

Was Perplexity zu seinen Zugriffen schreibt:

  • Der PerplexityBot zeigt und verlinkt Websites in den Suchergebnissen von Perplexity; für das Training von KI-Modellen wird er laut Perplexity nicht eingesetzt. Perplexity empfiehlt, ihn in der robots.txt zuzulassen.
  • Der Zugriff Perplexity-User entsteht, wenn ein Nutzer eine Frage stellt; weil der Nutzer den Abruf auslöst, beachtet er die robots.txt laut Perplexity in der Regel nicht.
  • Änderungen können bis zu 24 Stunden brauchen.
  • Die IP-Adressen beider Zugriffe veröffentlicht Perplexity für Firewall und CDN.

Microsoft Copilot: der Weg führt über Bing

Laut Microsoft ruft Copilot bei eingeschalteter Websuche Informationen aus dem Bing-Suchdienst ab. Wer in Copilot auftauchen will, muss also bei Bing gut aufgestellt sein. Dafür gibt es die Bing Webmaster Tools; bestätigte Websites lassen sich dort aus der Google Search Console übernehmen.

Seit Februar 2026 gibt es dort den Bericht „AI Performance“, gestartet als öffentliche Vorschau. Er zeigt, wie oft Ihre Seiten in Copilot, in Bings KI-Zusammenfassungen und bei ausgewählten Partnern als Quelle genannt werden, und mit welchen Suchbegriffen die KI dabei gesucht hat. Microsoft weist darauf hin, dass die Zahlen eine Stichprobe sind und nichts über Klicks aussagen.

Microsoft empfiehlt unter anderem:

  • IndexNow für neue und geänderte Seiten,
  • klare Überschriften,
  • Belege,
  • aktuelle Inhalte und
  • für lokale Unternehmen Bing Places.

Was das für Shopware-Shops heißt

Ab Shopware 6.7.1 pflegen Sie die Regeln der robots.txt je Domain in der Administration unter den Grundeinstellungen. In älteren Versionen liegt die robots.txt als Textdatei im öffentlichen Verzeichnis des Shops, und Shopware legt sie nicht von selbst an. Prüfen Sie bei mehreren Verkaufskanälen jede Domain einzeln.

Ein Herstellertext, der auch in vielen anderen Shops steht, ist genau der austauschbare Inhalt, den Google „commodity“ nennt. Eigene Beschreibungen, echte Anwendungserfahrung und eine Fragensektion machen eine Produktseite zitierfähig. Strukturierte Daten für Produkte, Preise und Verfügbarkeit müssen zum sichtbaren Text passen, und der Merchant-Center-Feed sollte denselben Stand zeigen. Mehr dazu unter Shopware-SEO.

Was das für WordPress-Websites heißt

Bei WordPress lohnt sich ein Blick auf drei Stellen:

  • WordPress liefert eine Standard-robots.txt aus, die SEO-Erweiterungen verändern können.
  • Die Einstellung, Suchmaschinen von der Indexierung abzuhalten, wirkt seit WordPress 5.3 über ein robots-Meta-Tag statt über die robots.txt; ein vergessener Haken aus der Bauphase hält die ganze Website aus Google und damit auch aus den KI-Übersichten heraus.
  • Sicherheits-Erweiterungen und Firewalls beim Hoster können Crawler ohne sichtbaren Hinweis sperren; ob die Bots ankommen, zeigt das Zugriffsprotokoll des Servers.

Welche SEO- und Sicherheits-Erweiterung zu Ihrer Website passt und wie sie eingestellt sein muss, damit sie keine Suchbots aussperrt, besprechen wir mit Ihnen; Updates und neue Einstellungen prüfen wir zuerst im Testsystem.

Google empfiehlt ausdrücklich genaue Autorenangaben: Ein Autorenkasten mit echtem Namen, Funktion und Änderungsdatum gehört zu jedem Fachbeitrag, ein erfundenes Profil wertet Google als Täuschung. Für Unternehmen mit Kunden in der Region gehört ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil dazu.

Wir helfen dabei

In KI-Suchen sichtbar werden

Im KI-Sichtbarkeits-Check stellen wir mit Ihnen die Fragen Ihrer Kunden zusammen und verbessern danach Technik, Inhalte und Feeds. Die laufende Arbeit gehört in der Shop- und Website-Betreuung zum Paket Plus.

Was wir an Unternehmenswebsites dafür tun, steht unter KI-Sichtbarkeit für Websites.

Inhalte, die als Quelle taugen

Google nennt Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauen, kurz E-E-A-T, als Merkmale guter Inhalte; Vertrauen ist dabei das wichtigste. Ein eigener Rankingfaktor ist E-E-A-T laut Google nicht. Praktisch heißt das:

  • Beantworten Sie die Frage im ersten Absatz.
  • Schreiben Sie aus Ihrer eigenen Arbeit.
  • Belegen Sie Zahlen mit Quelle und Datum.
  • Halten Sie Seiten aktuell.

Massenhaft erzeugte Varianten einer Seite, um Rankings oder KI-Antworten zu beeinflussen, wertet Google als Spam.

So unterstützt Walk3 Sie dabei

Unser SEO-Team wertet Ihre Search-Console-Daten aus, auch die Impressionen aus den KI-Funktionen, und findet Seiten, die oft gesehen, aber selten angeklickt werden oder gar nicht im Index sind; KI unterstützt uns dabei im Hintergrund. Was umgesetzt wird, entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen.

robots.txt, Firewall und CDN prüfen wir auf gesperrte Crawler und legen mit Ihnen fest, welche Bots Ihre Seite lesen dürfen. Außerdem richten wir die Bing Webmaster Tools ein und melden neue Seiten per IndexNow. Mit festen Kontrollfragen prüfen wir regelmäßig, ob ChatGPT, Perplexity und Googles KI-Antworten Sie nennen. Die KI läuft in Deutschland, Ihre Daten trainieren kein Modell.

Mehr zu unserer Suchmaschinenoptimierung, zu Shopware-SEO und zu KI im E-Commerce. Wie Ihre Website heute dasteht, besprechen wir gern im kostenlosen Erstgespräch, oder Sie nehmen direkt Kontakt auf.

Häufige Fragen

Brauche ich eine llms.txt?

Für Google nicht: Google schreibt, dass die Suche solche Dateien nicht nutzt und sie weder schaden noch helfen. In den Hilfeseiten von OpenAI, Perplexity und Microsoft zu ihren Crawlern haben wir am 15.10.2026 keinen Hinweis gefunden, dass sie eine llms.txt auswerten. Wer eine anlegt, macht nichts falsch; sie ist eine kleine Zugabe für andere Systeme, ohne belegte Wirkung.

Verschwinde ich aus ChatGPT, wenn ich GPTBot sperre?

Nein. GPTBot betrifft das Training, für die ChatGPT-Suche zählt der OAI-SearchBot. OpenAI behandelt beide Einstellungen getrennt.

Kann ich die KI-Übersichten ausschließen, ohne aus Google zu verschwinden?

Ja, über die Steuerung für generative KI-Funktionen in den Einstellungen der Search Console. Einzelne Textstellen schließen Sie mit nosnippet, data-nosnippet oder max-snippet aus. Beides kostet Sichtbarkeit; ein noindex entfernt die Seite ganz aus der Google-Suche.

Kann mir eine Agentur eine Nennung in ChatGPT oder Google garantieren?

Nein. Google und OpenAI schreiben beide, dass eine Aufnahme nicht garantiert ist. Google warnt außerdem vor Werkzeugen, die angeblich interne Google-Daten nutzen: Kein fremdes Werkzeug hat Zugriff auf Googles Ranking- oder KI-Systeme.

Wie sehe ich, ob ich in KI-Antworten vorkomme?

Für Google im Bericht „Generative AI performance“ der Search Console, für Copilot und Bing im Bericht „AI Performance“ der Bing Webmaster Tools. Für ChatGPT und Perplexity gibt es keinen vergleichbaren Bericht; dort helfen die Besuche in Ihrer Webanalyse und feste Kontrollfragen.

Quellen

  • Google Search Central, Leitfaden „Optimizing your website for generative AI features on Google Search“: developers.google.com, abgerufen 15.10.2026.
  • Google Search Central, „AI features and your website“: developers.google.com, abgerufen 15.10.2026.
  • Search-Console-Hilfe, „Search generative AI control“: support.google.com, abgerufen 15.10.2026.
  • Search-Console-Hilfe, „Generative AI performance report“: support.google.com, abgerufen 15.10.2026.
  • Google, Crawler-Übersicht mit Google-Extended: developers.google.com, abgerufen 15.10.2026.
  • Google, „Creating helpful, reliable, people-first content“: developers.google.com, abgerufen 15.10.2026.
  • OpenAI, „Overview of OpenAI Crawlers“: developers.openai.com, abgerufen 15.10.2026.
  • OpenAI-Hilfe, „Searching the web with ChatGPT“: help.openai.com, abgerufen 15.10.2026.
  • Perplexity, „Perplexity Crawlers“: docs.perplexity.ai, abgerufen 15.10.2026.
  • Microsoft Learn, Websuche in Microsoft Copilot: learn.microsoft.com, abgerufen 15.10.2026.
  • Bing Webmaster Blog, „Introducing AI Performance in Bing Webmaster Tools Public Preview“ (10.02.2026): blogs.bing.com, abgerufen 15.10.2026.
  • Bing Webmaster Tools, „Which Crawlers Does Bing Use?“: bing.com, abgerufen 15.10.2026.
  • Shopware-Dokumentation, „Creation of a robots.txt“: docs.shopware.com, abgerufen 15.10.2026.
  • WordPress-Entwicklerreferenz, do_robots(): developer.wordpress.org, abgerufen 15.10.2026.

Stand dieses Beitrags: 15.10.2026. Google, OpenAI, Perplexity und Microsoft ändern ihre KI-Suchen und Hilfeseiten häufig; maßgeblich ist jeweils die aktuelle Fassung der verlinkten Quellen. Eine Nennung in KI-Antworten kann niemand zusagen. Zusagen können wir eine ehrliche Prüfung Ihres Stands und eine nachvollziehbare Liste, was sich lohnt.

Pierre Jacek, Geschäftsführer von Walk3
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